„Gute Infrastruktur mit Hasetalstadion und Kunstrasen“
Jetzt ist auch der VfL Herzlake mit an Bord der Fördervereine des Jugendleistungszentrums Emsland (JLZ). Die Rot-Schwarzen sind enger „sportlicher  und organisatorischer Partner“ der Talentschmiede.

Das JLZ suche ständig Partner, bei denen es auch Möglichkeiten gebe, die Sportanlage zu nutzen, sagte Vorstandsmitglied Dieter Barlage. Das sei in Herzlake der Fall. Der VfL, meinte der JLZ-Leiter Winfried Budde, der selbst sechs Jahre in der Ober- und Regionalliga für die Rot-Schwarzen spielte, sei „fast schon traditionell um eine starke Jugendarbeit bemüht“ und habe etliche besondere Fußballer hervorgebracht. „Wir sehen beim VfL leistungsorientierten Jugendfußball in einer Vereinsphilosophie verankert.“ Die Infrastruktur mit Hasetalstadion und Kunstrasen lasse eine verstärkte Zusammenarbeit auch bei Trainingsmaßnahmen, Trainingslagern oder Testspielen zu. Selbst Pflichtspiele der JLZ-Teams seien in Herzlake denkbar.

Der stellvertretende VfL-Vorstandssprecher Ansgar Winkeler  betonte, der Verein erkenne in der Zusammenarbeit  „nur Vorteile“. Für Herzlake sei die strategische Ausrichtung sehr wichtig.  Er kündigte wie Marco Brach vom Jugendgremium an, der VfL wolle keinesfalls nur passiv sein, sondern aktiv teilnehmen. „Wir wollen das Knowhow nutzen, um unsere Trainer und Spieler gut auszubilden.“

Herzlakes Bürgermeister Hans Bösken stellte die gute sportliche Infrastruktur in der Kommune vor. Am Kunstrasenplatz habe sich die Gemeinde erheblich beteiligt. Er begrüße die Zusammenarbeit als Fußballinteressierter, aber auch als Vertreter der Gemeinde Herzlake. Er regte an, das erste Testspiel der Saison des SV Meppen in Herzlake auszutragen. Im Sommer hatte der SVM-Test gegen Almelo in Herzlake bei Top-Bedingungen für großes Interesse gesorgt.

Der VfL verfügt über rund 1200 Mitglieder, darunter nach Angaben von Brach etwa 270 Nachwuchsfußballer in 14 bis 16 Mannschaften. „Aber der C-Jugend haben wir Bezirksliga zu bieten“, sagten die Trainer Jürgen Book und Manuel Peters.  Über die Stützpunkte sei es bereits zu Kontakten mit dem JLZ gekommen, betonte Brach, wo die Nachhaltigkeit zu erkennen sei. Junge Spieler würden auf hohem Niveau ausgebildet. Davon wollte Herzlake verstärkt profitieren. Eine mögliche weitere Ausbildung beim JLZ biete für Herzlaker Talente, die auch aus den umliegenden Kommunen kämen, einen zusätzlichen Anreiz.

Budde und Barlage erläuterten, das JLZ sei grundsätzlich bestrebt, die Zahl der Partnervereine, insbesondere mit eigenständiger Jugendarbeit, im Emsland und den benachbarten Kreisen zu erhöhen.  Partner erhielten praktische Unterstützung durch Ausbildungs- und Schulungsangebote beim JLZ und Trainingsmaßnahmen, die vor Ort von den Vereinen durchgeführt würden. Im Gegenzug wünsche das JLZ, dass die Clubs Talente meldeten. Das JLZ biete Jugendtrainern Hospitationsmöglichkeiten und die kostenlose Teilnahme an Schulungen.  In Herzlake würden Fördermaßnahmen für Nachwuchsteams oder auch Individualtraining etwa für Torhüter durchgeführt.

Quelle: fupa.net