Fünf Punkte nach 17 Spieltagen, ein Torverhältnis von 17:58, ein Trainerwechsel, Tabellenletzter: Viel schlechter hätte die Hinrunde für die Fußballer des VfL Herzlake nach der guten Aufstiegssaison 2017/18 nicht verlaufen können. Trainer Heinz Stienken geht dennoch mit Zuversicht in die zweite Saisonhälfte hinein: „Wir wollen den Klassenerhalt schaffen, und an etwas anderes wird keiner denken.“

Stienken übernahm das Team nach fünf Spielen von Andreas Helmer, dem es mit der Mannschaft nicht gelang, einen einzigen Punkt einzufahren. „Wir haben uns dann hingesetzt und geschaut, woran es liegt“, wurden die Probleme erkannt, doch zu Beginn seiner Amtszeit griffen seine Änderungen noch nicht. Nach dem ersten Dreier gegen Brandlecht/Hestrup folgten gute Leistungen, doch die Stienken-Elf belohnte sich nicht. So beträgt der Abstand an das rettende Ufer nach dem Rückzug von BW Dörpen (wir berichteten) sechs Punkte. Zuvor wären es zehn Zähler gewesen.

„In der Vorbereitung werden wir hart trainieren und an der körperlichen Fitness arbeiten“, wäre für ihn ein Highlight in der restlichen Spielzeit, wenn seine Jungs durch einen späten Treffer siegen würden. Dafür müsse sein Team aber in der Zeit vor dem ersten Pflichtspiel im Jahr 2019 intensiv trainieren, stets gierig sein und vollen Einsatz zeigen. „Ich will, dass wir zu Beginn fit sind und Begegnungen am Ende entscheiden können“, sei laut Stienken das Ziel, sich schnell an die Nichtabstiegsplätze heranzuarbeiten.
Einen ganz wichtigen Transfer konnte der VfL mit dem ehemaligen Meppener Jan-Christian Meier tätigen. „Er kann uns mit seiner Erfahrung helfen und wird sofort mit eingebunden“, soll er dem Schlusslicht mehr Defensivstabilität verleihen und das Spiel von hinten leiten. Mit Sebastian Beckmann (Victoria Gersten), Ben Zach (berufsbedingt) und Petrit Nikqi (Ziel unbekannt) haben drei Spieler den Verein verlassen.

Quelle: fupa.net