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Saisonhighlights
Autor: Dominik Baumtrog


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Saison: 1981 / 1982
Spielklasse: Landesliga West
Tabellenplatz am Saisonende: 2. Platz (Aufsteiger in die Verbandsliga nach Entscheidungsspiel)
Trainer: Eberhard Strauch

Die Saison 1981/82 sollte wieder den Angriff auf die Spitzenpositionen bringen, so der Wunsch der VfL Verantwortlichen. So verstärkte man sich auch zu Saison- beginn. Nach einem auf und Ab während der Saison mit ständigem Kontakt zur Spitze gab es am Saisonende eine Flut von teilweise glücklichen Umständen an dern Ende der Aufstieg in die Verbandsliga Niedersachsen stand. Aber der Reihe nach. Vor dem letzten Punktspiel war man Tabellendritter und benötigte im letzten Spiel einen Sieg mit 3 Toren Unterschied und gleichzeitig durfte der Zweite nicht gewinnen. Genau so kam es dann. So stand dann ein Entscheidungspiel gegen den Zweitplatzierten der Oststaffel an. Der hieß TuS Bodenteich und wurde dann mit 4 : 1 Toren besiegt. Aber noch immer war man nicht aufgestiegen. Jetzt war man auf die Aufstiegsrunde zur Oberliga Nord angewiesen. Hier mussten zwei Niedersachsenvereine den Aufstieg schaffen. Angesichts der starken Hamburger Vereine fast ein unmögliches Unterfangen. Aber Am Ende der Aufstiegsrunde waren doch zwei Clubs aus der Verbandsliga Niedersachsen oben und der VfL Herzlake durfte völlig überraschend den Aufstieg in eben diese Verbandsliga bejubeln. Leider verabschiedete sich
Trainer Eberhard Srauch nach vier erfolgreichen Jahren vom VfL Herzlake und ging zum Nachbarn TuS Lingen.


Saison: 1982 / 1983
Spielklasse: Verbandsliga Niedersachsen
Tabellenplatz am Saisonende:
Trainer: Eckard Dettlaff / Klaus Ebel

Das erste Jahr in der Verbandsliga Niedersachsen sollte nicht sehr verheißungsvoll beginnen. Nicht nur das Aufstiegstrainer Eberhard Strauch den Verein Richtung TuS Lingen verließ, nein ihm folgten auch noch einige Spieler. Als neuer Spielertrainer wurde Eckard Dettlaff geholt, jedoch wegen persönlicher Problem schon in der Vorbereitungszeit als Trainer durch Klaus Ebel abgelöst. Als Spieler stand er noch einige Spiele im Kader um sich dann aber ganz zu verabschieden. Klaus Ebel hatte nur eine sehr junge Mannschaft, die mit einigen erfahrenen Spielern durchsetzt war auf dem Platz. Doch diese Mannschaft begeisterte durch ihre sehr offensiv ausgerichtete Spielweise die Zuschauer und hatte am Ende mit dem Abstiegskampf nichts zu tun.


Saison: 1983 / 1984
Spielklasse: Verbandsliga Niedersachsen
Tabellenplatz am Saisonende: 4. Platz
Trainer: Hermann Michel

Vor der Saison 1983/84 wurde Trainerfuchs und Ex-Amateurnationalspieler Hermann Michel verpflichtet. Als Saisonziel wurde die Teilnahme an den Aufstiegsspielen zur Oberliga ausgegeben. Es wurde eine Saison mit tollen Spielen, Grosser Spannung und am Ende eine undankbarer vierter Platz. Den Sprung in die angestrebte Aufstiegsrunde verpasste man am letzten Spieltag der Saison. Der zur Rückserie verpflichtete Ex-Zweitligaprofi Ottmar Ludwig schoss zwar Tore am Fließband, doch auch er konnte den VfL nicht zum angestrebten Saisonziel bringen.


Saison: 1984 / 1985
Spielklasse: Verbandsliga Niedersachsen
Tabellenplatz am Saisonende: 1. Platz (Niedersachsenmeister)
Trainer: Hubert Hüring

Zu Beginn der Saison 1984/85 wurde das emsländische Fussballdenkmal Hubert Hüring als Spielertrainer verpflichtet. Auf namhafte Neuerwerbungen verzichtete man, gehörte aber zum Favoritenkreis. Die Hinserie brachte dann wahrscheinlich die spielerisch stärksten Leistungen der Vereinsgeschichte. Es wurde zeitweise Fussball zelebriert. Hauptverantwortlicher dafür war ein Neuzugang aus der Bezirksklasse vom TuS Aschendorf nämlich Werner Rusche. Er machte so nachhaltig auf sich aufmerksam, dass er noch in der Hinserie dem Hamburger SV auffiel. Nach einer beispiellosen Serie ohne Niederlage bis zum 14. Spieltag stand der VfL am Ende der Hinserie als Herbstmeister fest. Auf den 1. Tabellenplatz vorgestossen war man nach einem der wohl besten Spiele der VfL-Geschichte.  Vor 4.200 Zuschauern wurde beim TuS Lingen mit 3 : 1 Toren gewonnen. Der Offensivgeist der Truppe begeisterte die gesamte Region. Vor allem Uwe Jursch un der gerade aus der Jugend gekommene Klaus Ottens schossen Tor um Tor.

Die Rückrunde brachte noch einige Formschwankungen, aber am Ende wurde man auf Grund des um einen Tores besseren Torverhältnisses Niedersächsischer Fussballmeister. Am Ende der Aufstiegsrunde zur Oberliga gab wieder ein Tor den ausschlag über den Aufstieg. Doch diesmal hatte der VfL das schlechtere Ende. Im letzten Aufstiegsspiel am 17. Juni 1984 gegen den VfL Pinneberg fehlte trotz eines 2 : 0 Sieges eben diese eine Tor. Der Schiedsrichter hatte zwei Tore nicht anerkannt und so die 2.700 Zuschauer völlig in Rage gebracht. Alles in Allem aber eine tolle Saison an deren Ende Werner Rusche wirklich einen Profivertrag beim HSV unterschrieb


Saison: 1985 / 1986
Spielklasse: Verbandsliga Niedersachsen
Tabellenplatz am Saisonende: 4. Platz
Trainer: Hubert Hüring

Als Titelverteidiger zählte der VfL Herzlake natürlich wieder zu den Meisterschaftsfavoriten. Schwer wog natürlich der Weggang von Werner Rusche zum Hamburger SV. So kam man auch etwas schwerlich aus den Startlöchern, fing sich aber im Laufe der Saison um am letzten Spieltag noch alle Chancen zum erneuten Erreichen der Aufstiegsrund zu haben. Im letzten Spiel traf man auf den alten Rivalen Eintracht Nordhorn, konnte es aber aus eigener Kraft nicht mehr schaffen. Durch ein Tor von Uwe Jursch in der Nachspielzeit siegte man mit 2 : 1 Toren. Da aber auch der VfR Osterode punktete war dieser Sieg wertlos und man musste sich mit dem undankbaren 4. Tabellenplatz zufrieden geben.


Saison: 1986 / 1987
Spielklasse: Verbandsliga Niedersachsen
Tabellenplatz am Saisonende: 1. Platz (Niedersachsenmeister)
Trainer: Hubert Hüring

Das 2. Jahr unter Trainer Hubert Hüring. Vor der Saison verließen mit Sander, Jursch, Kall und Foppe starke Spieler den VfL. Zudem wollte Trainer Hüring sich nur noch auf sein Traineramt konzentrieren. Neu zum Kader stießen in dieser Saison Weusthoff, Engelmann, Cordes, Beckmann, Budde und Harth. Peter Harth übernahm dann für einige Jahre die Spielmacherrolle beim VfL. Während der Saison erlebte man im Pokal ein Fiasko beim Nachbarn VfL Löningen doch am Ende der Punktspielsaison stand man zum 2. Mal als Niedersachsenmeister fest. Leider gelang in den Aufstiegspielen wiederum nicht der ersehnte aufstieg in die Fussballoberliga Nord.


Saison: 1987 / 1988
Spielklasse: Verbandsliga Niedersachsen
Tabellenplatz am Saisonende: 1. Platz (Niedersachsenmeister und Aufsteiger in die Oberliga Nord)
Trainer: Hubert Hüring

Wieder begann der VfL die Saison als der gejagte Niedersachsenmeister. Und er wurde dieser Rolle voll auf gerecht und am Ende der Saison stand die 3. Niedersachsenmeisterschaft. Auch die Aufstiegsrunde gestaltete sich sehr spannend. Man lieferte sich bis zuletzt ein spannendes Kopf an Kopf- Rennen mit dem TuS Hosidorf und wurde am Ende 2. der Gruppen. Da es diesmal aber 3 Aufsteiger geben sollte, kam es zum Endscheidungspiel in Wunstorf gegen den Traditionsverein VfB Lübeck. Diese gewann man nach grossem Kampf mit 3 : 1 Toren und war somit Oberligist. Leider zu spät um mit dem Nachbarn SV Meppen zusammen zu spielen.


Saison: 1988 / 1989
Spielklasse: Oberliga Nord
Tabellenplatz am Saisonende:   
Trainer: Eberhard Strauch

Manchmal wiederholen sich Geschichten. Eberhard Strauch hatte den VfL Herzlake 1982 in die Verbandsliga geführt und war dann mit einigen Spieler zum TuS Lingen gewechselt. Als er jetzt wieder zum VfL zurück kehrte hatte Hubert Hüring den VfL gerade in die Oberliga gecoacht um sich dann mit einem Spielerquartett Richtung TuS Lingen zu verabschieden. So musste Eberhard Strauch als Oberliganeuling fast einen Neuaufbau der Mannschaft betreiben. Die Truppe wurde während der Saison immer wieder gezielt nachverstärkt und konnte am Ende souverän den Klassenerhalt im ersten Oberligajahr feiern.


Saison: 1989 / 1990
Spielklasse: Oberliga Nord
Tabellenplatz am Saisonende:
Trainer: Eberhard Strauch / Friedhelm Lübken


Saison: 1990/ 1991
Spielklasse: Oberliga Nord
Tabellenplatz am Saisonende: 10. Platz
Trainer: Rob Groener / Rainer Persicke

Vor der Saison nahm mit dem Niederländer Rob Groener von  Quick Oldenzaal erstmals ein Trainer aus dem Nachbarland Niederlande auf dem Trainerstuhl den VfL Herzlake Platz. Vor der Saison gab es einen radikalen Umbruch. Insgesamt 13 Spieler verließen den VfL und  16 neue Spieler, zum größten Teil aus der eigenen Jugend und unterklassigen Vereinen kamen neu dazu. Das war natürlich ein großer Findungsprozess und viel Arbeit für den neuen Trainer. Doch Trainer Groener meisterte es vervorragend und am Ende stand für den als heißen Abstiegskandidaen gehandelten VfL ein sehr guter 10. Platz zu Buche.


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