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Saisonhighlights
Autor: Dominik Baumtrog


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Saison: 1972 / 1973
Spielklasse: Bezirksklasse Osnabrück
Tabellenplatz am Saisonende: 1. Platz (Aufstieg in die Bezirksliga)
Trainer: Paul Abeln

In der Saison 72/73 spielte der VfL Herzlake in der Bezirksklasse. Vor der Saison hatte man sich erheblich verstärkt um bei der Vergabe der Meisterschaft ein Wörtchen mitzureden. Das gelang dann auch eindrucksvoll. Man stand während der gesamten Saison an der Tabellenspitze. Nachdrücklich in Erinnerung geblieben ist das Spitzenspiel in der Rückrunde gegen den schärfsten Rivalen TuS Berge. Damals machte sich erstmalig eine gewaltige Fanlawine aus Herzlake auf zu einem Auswärtsspiel, dass dadurch zu einem Heimspiel wurde.

Aber aus dieser Saison sind vor allem auch die mitreißenden Pokalspiele haften geblieben als man nacheinander die Verbandsligisten Sparta Werlte, Amisia Papenburg, den Bezirksligisten Union Emlichheim und als Krönung den 3 Klassen höher spielenden Landesligisten Eintracht Nordhorn das Pokalaus bescherte. Das Endspiel um den Bezirkspokal ging dann gegen den Meisterschaftsrivalen TuS Berge in Laxten mit 2 : 5 Toren verloren. Alles in Allem aber ein Superjahr, das als Beginn der großen VfL Herzlake – Ära bezeichnet werden kann.


Saison: 1973 / 1974
Spielklasse: Bezirksliga Osnabrück
Tabellenplatz am Saisonende: 2. Platz
Trainer: Paul Abeln

Als Aufsteiger führte sich der VfL Herzlake hervorragend in die Bezirksliga ein. Nach sehr spannendem Saisonverlauf konnte man am Ende der Saison die Vizemeisterschaft erringen. Erst am letzten Spieltag wurde die Meisterschaft entschieden. Hier hatten dann die Sportfreunde Oesede knapp die Nase vorn. Vor allem das Rückspiel gegen Oesede vor über 1.000 gegeisterten Zuschauern war eines der Saisonhöhepunkte der Spielzeit 1973/74. Nachhaltig in Erinnerung geblieben sind natürlich auch die Nachbarschaftsderbys gegen den Haselünner SV. Und hier vor allem das Spiel in Haselünne, das der VfL mit 3 : 1 Toren für sich entschied vor über 1.600 Besuchern. Nach dem Spiel musste der Schiedsrichter unter Polizeischutz das Spielfeld vor aufgebrachten „HSV“ – Anhängern verlassen.


Saison: 1974 / 1975
Spielklasse: Bezirksliga Osnabrück
Tabellenplatz am Saisonende: 1. Platz (Aufstieg in die Verbandsliga)
Trainer: Paul Abeln

In der Spielzeit 1974/75 knüpfte der VfL Herzlake nahtlos an die Erfolge der Vorsaison an. Vom Start weg führte man die Tabelle an. Der grösste Widersacher war in diesem Jahr Olympia Laxten.

hinten links: Geschäftsführer Dieter Jahn, Betreuer Heinrich Vorjans, Vorsitzender Karl-Heinz Klose, Dieter Witte, Georg Schultejans, Werner Nisius, Manfred Mogge, Arndt Nehrenhaus, Franz Pleus, Trainer Paul Abeln, vorne links: Bernd Thole, Helmut Schultejans, Peter Seefeld, Bernd Lau, Norbert Seefeld, Wolfgang Gromotka, Franz Siemer, Alois Kötter, Jürgen Wissmann

Im Spitzenspiel der Hinserie im heimischen Stadion bot man zum ersten Mal den gerade verpflichteten Ex-Profi Rifat Adjulovic auf, der sich mit 2 Toren zum 4 : 3 Sieg glänzend einführte. Er war der erste von Ex-Profispielern, die in den nächsten Jahrzehnten das VfL-Trikot tragen sollten. Am Ende dieser Saison hatte man diesmal seinerseits knapp die Nase vor Olympia Laxten vorn und konnte den Aufstieg in die damalige Verbandsliga West feiern.


Saison: 1975 / 1976
Spielklasse: Verbandsliga West
Tabellenplatz am Saisonende: 2. Platz
Trainer: Paul Abeln

In der Saison 1975/76 spielte der VfL Herzlake sein erstes Jahr in der Verbandsliga West als Aufsteiger. Der 1. Vorsitzende Karl-Heinz Klose hatte als Ziel den 2. Tabellenplatz und damit das Erreichen der Aufstiegsrunde zur Landesliga ausgegeben. Nach teilweise furiosen spielen vor Allem in der Hinrunde u.a. in den Nachbarschaftsderbys gegen Sparta Werlte und den FC Lastrup stand man am Sasisonende wirklich auf dem angestrebten Tabellenplatz. Doch leider wurde in diesem Jahr die Aufstiegsregelung geändert. Nur noch der Meister nahm an den Aufstiegsspielen teil. Und das war Falke Steinfeld. Trotzdem war die Platzierung für den VfL und Trainer Paul Abeln natürlich ein Riesenerfolg.


Saison: 1976 / 1977
Spielklasse: Verbandsliga West
Tabellenplatz am Saisonende: 5. Platz
Trainer: Paul Abeln

Wieder hieß das Ziel des VfL Herzlake Aufstiegsrunde zur Landesliga. So auf jeden Fall vorgegeben vom Vorsitzenden Klose. Große Schlagzeile vor Saisonbeginn „Mittelstürmer von Partizan Belgrad soll Tore für den VfL Herzlake schießen“. Leider ist er dann nicht aufgetaucht. Aber auch so spielte der VfL zwar nicht die Rolle, die er eigentlich spielen wollte aber eine doch einigermaßen passable Rolle. Am Ende sprang aber „nur“ der 5. Tabellenplatz heraus. Am Ende der Saison heiß es auch Abschied nehmen von Trainer Paul Abeln. Er hatte mit dem VfL Herzlake zwei Meisterschaften und zwei Vizemeisterschaften erreicht und kann durchaus als der erste Erfolgstrainer des VfL angesehen werden. Falls Du diese Zeilen auch liest Paul, „vielen Dank für die tolle Fussballzeit mit den vielen spannenden und erfolgreichen Spielen“.


Saison: 1977 / 1978
Spielklasse: Verbandsliga West
Tabellenplatz am Saisonende: 8. Platz
Trainer: Heinz Lowin

Zur Saison 1977/78 übernahm der ehemalige Bundesligaspieler Heinz Lowin das Traineramt in Herzlake. Vor dieser Saison gab es eine große Fluktuation im Spielerkader der Herzlaker. Diese Mannschaft mit zum Teil namhaften und weniger namhaften Neuzugängen sowie einigen Spielern aus der eigenen Jugend musste sich erst finden. So gab es während der gesamten Saison ein Auf und Ab in den Leistungen. Wenn man glaubte den Sprung in höhere Tabellenregionen geschafft zu haben folgten wieder Rückschläge. So sprang am Ende in 8. Tabellenplatz heraus obwohl man zeitweise auch in Abstiegsnähe gerückt war. Heinz Lowin verabschiedete sich nach dieser Spielzeit wieder. In der Rückserie ging dann auch erstmals der Stern eines der grössten Fussballtalente des Emslandes auf. Der noch in der Jugend spielende Josef Menke wurde einige Male in den Spielen der 1. Mannschaft eingesetzt. Schon hier zeigte sich seine grosse spielerische Klasse, die ihn später zum Regisseur des SV Meppen und der Niedersachsenauswahl werden ließ.


Saison: 1978 / 1979
Spielklasse: Verbandsliga West
Tabellenplatz am Saisonende: 4. Platz
Trainer: Eberhard Strauch

Die Saison 1978/79 brachte dem VfL Herzlake wiederum einen neuen Trainer. Ex-Bundesligaprofi Eberhard Strauch übernahm das Zepter und verlegte seinen Lebensmittelpunkt in das Emsland, dem er bis Heute treu geblieben ist. Er hatte das Fussball-ABC beim TuS Weener gelernt, hatte es beim SV Meppen verfeinert und war schließlich beim Bundesligisten RW Essen gelandet wo er dann seine Karriere wegen einer Verletzung beenden musste. Seine profihafte Einstellung übernahm er auch mit in seine Trainerlaufbahn. In seiner ersten Saison führte er den VfL zum Gewinn der Herbstmeisterschaft mit teilweise begeisternden Fussballspielen, die ihren Höhepunkt im Spitzenspiel der Hinserie gegen BW Lohne fanden, der mit 4 : 1 Toren auf die Heimreise geschickt wurde. Leider konnte diese Form nicht mit in die Rückserie genommen werden. Der grosse Regisseur dieser Mannschaft war der jetzt endgültig ins Rampenlicht rückende Josef Menke, der trotz seiner Jugend Dreh- und Angelpunkt war. Nach dieser Saison wechselte er zum grossen emsländischen Nachbarn dem SV Meppen.


Saison: 1979 / 1980
Spielklasse: Landesliga West
Tabellenplatz am Saisonende: 4. Platz
Trainer: Eberhard Strauch

Die Saison 1979/1980 lief für den VfL durchwachsen. Man hatte nie einen engen Kontakt zum späteren Meister dem TSV Havelse, der am Ende ziemlich souverän Meister wurde (52:8 Punkte). Der VfL Herzlake hatte am Saisonende einen Punktestand von 34:26 Punkten bei einem Torverhältnis von 56:51 Toren. Das ergab einen 4. Tabellenplatz.


Saison: 1980 / 1981
Spielklasse: Landesliga West
Tabellenplatz am Saisonende: 2. Platz
Trainer: Eberhard Strauch

In der Saison 1980/81 wollte der VfL Herzlake lt. dem 1. Vorsitzenden Karl-Heinz Klose wieder ein ernsthaftes Wort in der Meisterschaftsfrage mitreden. So kehrten Martin Sander, Bernd Lau oder auch Jürgen Wissmann zum VfL zurück. Aus Brögbern kam Goalgetter Horst Hagemann und aus der eigenen Jugend Heinz Menke. Sie avancierten auch allesamt zu Stammspielern. Während der gesamten Spielzeit hatte man auch direkten Kontakt zur Spitzengruppe. Doch die Meisterschaft wurde schliesslich im Spitzenspiel gegen Friesen Hänigsen vor eigenem Publikum drei Spieltage vor Schluss mit einer 2 : 3 Niederlage verspielt. So musste man sich wieder mit den Verfolgerrängen zufrieden geben.


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